Sonntagsauslese vom 4.1.2015: AfD unterwandert, Parteispenden

Lucke steckt im Schwitzkasten
Die AfD-Spitze hat die Kontrolle über ihre Mitglieder verloren. Inzwischen rufen Parteirechte offen zum Sturz Bernd Luckes auf. Sie sehen die Partei längst als Alternative zum verhassten „System“.
TheEuropean.de
Ein ehemaliges AfD-Mitglied berichtet davon, wie die ehemalige Ökonomen-Partei von Leuten übernommen wird, die die „Polit-Verbrecher in Berlin“ stürzen wollen. Die AfD ist zur Partei der Ewig-Meckernden geworden, die keine Alternative aufzeigen will, sondern einfach alles Scheiße findet.

Parteispenden über 50.000 Euro im Jahr 2014
Veröffentlichung von Spenden, die im Einzelfall die Höhe von 50.000 Euro übersteigen.
bundestag.de
Pateispenden über 50.000 Euro müssen in Deutschland öffentlich gemacht werden. Hier kann man sehen, wer an wen gespendet hat. Interessanterweise kassiert die bundestagsferne FDP immer noch ganz gut, und die kleine CSU bekommt am meisten Kohle – wenn auch nur dank eines großen Spenders, des Verbands der Bayrischen Metall- und Elektroindustrie.
Im Jahr 2011 hat die Allianz noch 50.001 Euro an jede Partei gespendet, damit ihre Spenden öffentlich sind. Nach der Krise taucht das Unternehmen nicht mehr auf. Es hat die Spenden auf 30.000 Euro heruntergefahren. Und in einer Pressemitteilung teilt die Firma mit, dass sie ab 2014 nicht mehr die Bundesparteien, sondern nur noch die Jugendorganisationen unterstützt. Finde ich gut.

Neuwahlen in Griechenland: Jetzt fängt die Eurokrise erst richtig an
In Griechenland gibt es vorgezogene Neuwahlen – die linksradikale Syriza hat gute Chancen auf einen Sieg. Parteichef Tsipras will das deutsche Spardiktat in der Eurozone beenden und einen Schuldenschnitt erreichen.
Spiegel.de
Die Überschrift sagt aus, dass Syriza die Eurokrise anfeuern wird, obwohl das noch gar nicht feststeht. Der Artikel selbst ist da viel differenzierter. Das Ende lautet: Wenn Syriza gewählt wird, könnte das für die Anhänger „der Anfang sein für eine europäische Revolution, die das – in ihren Augen – deutsche Diktat in der Eurozone beenden wird.“ Nicht nur in ihren Augen.
Fazit: Bekloppte Überschrift, guter Artikel.

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