Oh, Horst

(Beruhend auf einer wahren TV-Begebenheit)

Oh Horst,
da sitzt du am Küchentisch deiner Wohngemeinschaft,
frisst die Pfannkuchen, schlürfst den Orangensaft.
Doch es ist nicht dein Frühstück.
Und schon beginnt das Unglück.
Der Ingo ist ´ne Drieviertelstunde früher aufgestanden,
um bei seiner Freundin Sandra mit ´nem leck´ren Frühstück zu landen.
Doch du hast alles kaputt gemacht,
oh Horst,
es gibt keinen, der darüber lacht.
Du sagst nur: „Ich dachte die Pfannkuchen wären für alle da.“
Doch Ingo belehrt dich: „Eine WG ist keine Hotelbar.“
Oh Horst,
du lebst da nur, weil der Vermieter dich mag,
doch deine Mitbewohner kommen auf dich nicht klar.
Du sortierst deine Wäsche nicht und räumst deinen Müll nicht weg,
oh Horst,
das ist nicht nett.
Du bist über 50 und gehst mit 20-Jährigen einen saufen,
oh Horst,
was ist bei dir nur schiefgelaufen?`
Deine Frau hat dich rausgeschmissen,
du warst ihr zu faul,
jetzt tust die sie ganz doll vermissen,
du dummer alter Gaul.
RTL macht sich einen Spaß daraus
und strahlt deinen Bierbauch in die weite Welt hinaus.
Aber mein Lieber,
sei nicht sauer,
der größte Horst ist immer noch der Zuschauer.

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