Eine Interpretation zu „Trailerpark – Fledermausland“

Das Lied ‚Fledermausland‘ der Musikgruppe ‚Trailerpark‘ mag in einigen Kreisen als anarchich-vulgär gelten. Doch das wird dem Werk nicht gerecht. Um zu zeigen, dass in dem Lied ein Appell an die heutige Jugend gerichtet ist, soll hier der Fokus auf die letzten vier Zeilen des Refrains, im Fachtermini ‚Hook‘ genannt, gelegt werden:

„Und das Wohnmobil hat Räder, verdammt,
doch wir kommen hier nicht weiter, das ist Fledermausland.
Bei uns siehst du keine Züge durch die Gegend fahren
doch wir warten ungeduldig auf die nächste Bahn“

Sogleich in der ersten Zeile führt der Sänger die Mobilität seines Gefährts aus, um aber im letzen Wort „verdammt“ einen Bruch festzulegen, der dann in der folgenden Zeile aufgelöst wird: „Wir kommen hier nicht weiter“ heißt es, wobei aus dem Kontext nicht ersichtlich ist, wofür das kollektivierende „Wir“ steht. Auf den ersten Blick scheint es sich auf die Musikgruppe zu beziehen, doch dann folgt im Text eine erklärende Metaphorik.

Das kollektive „Wir“ kann nicht weiter, da es sich im „Fledermausland“ befindet. Dies ist eine intertextuelle Assoziation auf den Film „Fear and Loathing in Las Vegas“: In der Anfangsszene fahren die beiden Hauptpersonen der Geschichte in einem offenen Cabrio durch die Wüste von Nevada und konsumieren bewusstseinsverändernde Drogen. Einer der beiden beginnt dann anscheinend zu halluzinieren, sagt „Das ist Fledermausland“ und schlägt mit einer Fliegenklatsche um sich.

Das „Fledermausland“ ist daher zu verstehen als eine Art Drogenrausch, dem sich das kollektive „Wir“ ausgesetzt sieht. In diesem Sinne steht das „Wir“ nicht nur für die Musiker, sondern zugleich auch für die Rezipienten, die Zuhörer des Liedes, die dadurch angesprochen werden. Dieses „Wir“ befindet sich im „Fledermausland“, also im Drogenrausch, und kann nicht weiter, obwohl es sich eigentlich seiner Mobilität bewusst ist. Diese Diskrepanz wird auch im Musikvideo visualisiert, wo eine konkav-verzerrte Kamera ein unförmiges Bild der Geschichte zeichnet.

In diesem Kontext wird das Wort „verdammt“ mit neuer Bedeutung aufgeladen: Das „Wir“ empfindet es als Schmach, dass es sich trotz der gegebenen Mobilität („das Wohnmobil hat Räder“) nicht bewegen kann, weil das „Wir“ sich im Drogenrausch („Fledermausland“) befindet.

Der einzige Ausweg scheint eine Bahn zu sein, auf die das „Wir“ vergeblich wartet, da dort keine „Züge durch die Gegend fahren“. Diese Bahn steht symbolisch für eine helfende Hand, auf die das „Wir“ wartet. In unserem sozialdemokratischen System bildet diese helfende Hand der Staat, der es nach Aussage des Liedtextes nicht schafft, dass alle Menschen den „Anschlusszug“ an die Gesellschaft erwischen.

Damit äußert das Lied zweierlei Kritik: Zum einen geht es um den eigenen, bewussten Drogenkonsum, der ein Weiterkommen verhindert und zu innerer Wut führt. Zum anderen geht es gegen den Staat, der nicht in der Lage ist, den Drogenkonsum aufzuhalten, da er nicht genügend Institutionen (metaphorisch: „Bahnhöfe“) für den Kampf gegen den Drogenkonsum bereitstellt.

Die Handlungsanweisung verbirgt sich zwischen den Zeilen: „Wir warten ungeduldig auf die nächste Bahn“, obwohl „keine Züge durch die Gegend fahren“ bedeutet, dass die Angesprochenen (das „Wir“) nicht warten sollen auf den Zug/Staat/die helfende Hand, sondern sich selbst auf den Weg machen müssen, dem Drogenkonsum absprechen und sich wieder der eigenen, vorhandenen Mobilität bewusst werden. Denn: „Das Wohnmobil hat Räder, verdammt.“

– Mit Dank an meinen Cousin, der mich auf dieses kulturell und pädagogisch wertvolle Werk gestoßen hat.

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32 Kommentare zu “Eine Interpretation zu „Trailerpark – Fledermausland“

  1. „Wir warten ungeduldig auf die nächste Bahn“ bezieht sich aber glaub ich eher ebenfalls auf den Drogenkonsum, genau wie die Zeile „Kannst du die Berge nicht erreichen, hol den Schnee zu dir“.

  2. @Kevin

    Ja, das ist durchaus möglich, vor allem für die Zeile „Kannst du die Berge…“ ist das nachvollziehbar. Ich glaube aber, die Bahn symbolisiert eher die Mobilität, also ein Weiterkommen des „Wir“, das aber eben nicht durch das „Wir“, sondern von jemand anderen gesteuert ist.

  3. Ich denke das „kannst du die Berge nicht erreichen“ richtet sich an Menschen, denen ein Aufstieg (aus der Wagenburg, dem Elend) nicht möglich ist. Sie werden auf den Ausweg, Drogen zu konsumieren (“ hol den Schnee zu dir“, Schnee = Kokain) hingewiesen.

  4. ich kann schlecht beurteilen, in wie fern du dich mit betäubungsmitteln und dem entsprechenden fachjargon auskennst, aber es sei dir versichert, die gesamte „hook“ bezieht sich ausschließlich auch drogenkonsum^^

    „kannst du die berge nicht erreichen bring ich schnee zu dir“
    – will heißen: „machst du schlapp, gibts kokain“

    „Bei uns siehst du keine Züge durch die Gegend fahren
    doch wir warten ungeduldig auf die nächste Bahn”
    – will heißen: „ich warte auf die nächste bahn (streifen, line etc. pp.) doch ich rede nicht von zügen

    und das fear and loathing zitat zur untermalung des ganzen ;)

  5. Entscheidende frage ist doch, ob TP uns, also die Rezipienten, zum Drogenkonsum auffordern, oder genau das Gegenteil erreichen wollen. Da dies weder aus der hookline noch aus Kon- und Subtext der Restlyrics klar wird, gehe ich davon aus, dass die Buben von TP auch letztlich keine Ahnung haben, was sie uns empfehlen sollen…

    • Alligatoah (Teil von TP) hat schon andere Lieder mit zunächst schlecht erscheinender Message gebracht. Allerdings sind sie auf den zweiten Blick definitiv pädagogisch wertvoll. Auch bei diesem Lied gibt es eben wieder darauf Hinweise („verdammt“, „warten ungeduldig“), die andeuten, dass das „Wir“ unzufrieden mit der Situation ist, also seinen Drogenkonsum einschränken sollte.

  6. Ein „pädagogisch wertvolles Werk“?
    Sorry, aber deine Interpretation ist nicht viel mehr als der Versuch weniger klugen Menschen zwanghaft und auf irgendeiner scheinheiligen Basis Intelligenz nachzuweisen. Weder der Refrain noch sonst irgendeine Textstelle des Liedes lassen darauf schließen, dass sich die Knaben von TP ernsthaft Gedanken um eine Aussage oder Kritik in ihrem Lied gemacht haben.
    Auf der ganzen Welt gibt es keinen noch so Gedankenlos verfassten Text, und sei es nur ein schlechter Vierzeiler von 14jährigen Kindern die ihr Leben auf Facebook posten, bei dem man nicht nach wiederholtem Nachdenken und Beseitigen aller Rechtschreib- und Grammatikfehler irgendeine verdrehte Interpretation schließen kann, wobei Tagebucheinträge aufeinmal zur Systemkritik hochgepuscht werden.
    Ich bezweifele vollkommen, dass TP uns mit ihrem Lied auch nur den Hauch eines Hinweises geben wollen, außer vielleicht, dass sie gerne Saufen.

    • da wäre ich vorsichtig! Prinzipiell gebe ich dir Recht, die heutige Musikszene ist von Möchtegernphilosophen- und Gesellschaftskritikern nur so überrannt und größtenteils steckt nix dahinter. Trotzdem kann man Trailerpark nicht alle Intelligenz absprechen. Zumindest das TP-Mitglied Alligatoah macht ja selbst auch eigene Musik und bei ihm kann man sich sicher sein dass sich sehr wohl was überlegt bei seinen Liedern. Fast jedes Lied hat seine eigene Botschaft. Der bekannteste Song „Willst du“ hat ja auch was mit Drogen zu tun. Hör da mal genau zu, eine Kritik an der Jugendkultur ist ganz klar zu erkennen!

    • Bevor Sie IRGENDETWAS kritisieren, sollten sie sich erst einmal schlau machen wer die “Knaben“ von Trailerpark sind und wie ihr Lebenslauf ausschaut. Dann aber auch nur DANN können Sie hier irgendetwas kritisieren!
      Leute die so schreiben wie Sie müssten doch den Spruch: “Erst denken, dann handeln“ nur zu gut kennen, doch liege ich falsch?

    • edit: okay, nach einigem Befassen mit der Band glaube ich ebenfalls wie die meisten hier, den Leuten geht es nicht um Gesellschaftskritik. Vielleicht ist der Drogenkonsum ironisch zu verstehen, aber mehr Feinsinn steckt hier meiines Erachtens nicht dahinter. Das ändert trotzdem nichts daran dass das Bandmitglied Alligatoah in seinen Solotracks auf jeden Fall fast immer tatsächlich, auch in größeren Dimensionen gedacht, einen relevanten Inhalt beschreibt und es sich bei seiner Musik um ernstzunehmender Satire handelt..

  7. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Text von Trailerpark und der Filmstelle. Im Film heißt es nämlich “ Hier können wir nicht ANHALTEN, das ist Fledermausland“.
    Wenn man lediglich eine Assoziation zu dem Drogenkonsum des Films ohne weitere Hintergedanken hätte herstellen wollen, hätte man das Zitat auch korrekt im Song verwenden können.

  8. @Dr Bob
    Versuch doch mal „wir können hier nicht anhalten“ im Text zu verwenden…dann weist du warum sie „nicht weiter“ genommen haben! Und die Hook geht eindeutig um Stoff & um nix anderes.

  9. Leute, also ich finde die Interpretation wirklich super, der Autor hat sich viele Gedanken über den Text gemacht und plausible Erklärungen gefunden, aber so wie ich das sehe haben die ein paar (wie es hier so schön gesagt wurde) bewusstseinsverändernde Drogen konsumiert, haben einen coolen Text geschrieben (der nicht unbedingt einen Sinn ergeben sollte) und sich nicht allzu viel dabei gedacht :)

  10. 6 setzen! Das nennt man wohl im Deutschunterricht eine klassische Fehlinterpretation. ‚miko008‘ hat recht, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Naja vielleicht noch, dass dein Zitat, das du versucht zu interpretieren wie ein Werk von Schiller, schon falsch ist: Es heißt „Wir können hier nicht weiter“ und nicht „Wir kommen hier nicht weiter“. Das ist natürlich bereits eine schlechte Ausgangssituation. Und noch etwas: Du solltest weniger darauf achten, dass die Wortwahl deiner Interpretation möglichst hochgestochen rüber kommt, sonder eher auf die Schlüssigkeit deiner Argumentation achten und evtl. besser recherchieren. Nächstes Mal schaffst du das bestimmt besser ;)

    • In Interpretationen gibt es kein richtig oder falsch. Ausschlaggebend ist nur die jeweilige Perzeption des jeweiligen Rezipienten, eine Vergabe von Noten oder Zensuren ist in diesem Fall nicht angemessen. Ich hoffe, dass Ihr Studium nicht Germanistik mit Pädagogik lautet.

      Bezüglich meiner Sprache kann ich Ihnen nur mitteilen, dass es nicht darum geht „Hochgestochen“ zu klingen, wie es für Sie den Anschein hat, sondern präzise zu erläutern, warum eben jene Interpretation gewählt wurde.

      Ich halte diesen Diskurs für enorm spannend und hoffe, dass mein Ausgangstext zu einer intensiveren Beschäftigung mit den Werken von Trailerpark führt, die bislang noch zu wenig von der Wissenschaft analysiert wurden.

      • Zumindest in einem Punkt gebe ich Ihnen recht. Populärkulturelle Texte, wie die von Trailerpark sind tatsächlich unterrepräsentiert in der wissenschaftlichen Analyse. Mit „6 setzen“ meinte ich eher – zugegeben sehr plakativ – dass in großen Teilen der Interpretation doch offensichtliche Jargonwendungen nicht berücksichtig wurden. Deshalb übrigens auch der Vorwurf der fehlenden Recherchearbeit. Gerade das erweckt den Anschein, als würden Sie spätestens an der Stelle mit den „Bahnhöfen“ in nicht mehr nachvollziehbare Gefilde abdriften. Natürlich sind Interpretationen subjektiv und können selbstverständlich nicht als „richtig“ oder „falsch“ bezeichnet werden.

        Dennoch: Der Diskurs darüber ist sicherlich interessant. Ach ja und ich habe weder Pädagogik noch Germanisitk studiert…

  11. @King KoS
    Von der exakten Wortwahl mal abgesehen: „nicht weiter können“ ist ja so ziemlich das Gegenteil von „nicht anhalten können“. Das genaue Gegenteil dieser Formulierung zu verwenden zeugt entweder davon, dass man sich das Zitat nicht noch mal genau recherchiert hat und es einfach so unbewusst falsch verwendet wurde. Oder es hat sich jemand Gedanken darüber gemacht.
    Man hätte auch die Formulierung verwenden können „doch wir können hier nicht halten, hier ist Fledermausland“. Das käme dem Filmzitat jedenfalls deutlich näher.

    Wie auch immer: eine Assoziation mit dem Drogenkonsum des Films ist sicher erwünscht und auch sonst hat der Song natürlich unbestreitbare „Drogenreferenzen“. Die Frage, ob sich da aber jemand nicht doch noch mehr Gedanken gemacht hat, ist für mich jedoch nicht so einfach von der Hand zu weisen.

  12. Hallo

    naja ich bin mit der Fledermaus aussage nicht so ganz zufrieden
    wenn ma FaL in Englisch schaut heissts bat coutuntry (bad countrie?)

    kann das sein ?

  13. lieber Herr motzmeyer,

    leider muss ich dir mitteilern dass das was du geschrieben hast nur schmarren ist.
    Bitte informier dich das nächste mal darüber, da es ja schließlich für alle sein soll und nicht nur für die breite masse.
    du kannst deine meine Meinung keieswegs bestetigen, da es keine Kausalität darstellt.

    wenigstens war es mal ein Versuch aber hald völlig flasch weil trailerpark keinseswegs nicht im Zusammenhang mit den „drogenverfechtern“ steht.

    herzlichste Grüße
    longJOHNYYY

  14. Es ist duchaus möglich, dass der Wohnwagen in dem Video von Trailerpark als das kollektive „Wir“ visualisiert werden kann. Aufgrund der Tatsache das es sich im Fledermausland befindet, wird es immer weiter zugerichtet was zum Schluss in einer endgültigen Zerstörung endet. Dies könnte sich assoziativ auf den Drogenkonsum beziehen, welcher leider auch allzu oft in der „endgültigen Zerstörung“ des Körpers endet.

  15. Moin,
    ich habe mir einige Interpretationen zu der “Hook“ durchgelesen und muss sagen: Einiges ist total an den Haaren herbei gezogen.
    Ich werde nun versuchen die meinst zitierten Passagen in der “Hook“ so gut es geht zu erläutern.
    “Kannst du die Berge nicht erreichen, hol den Schnee zu dir“
    In diesem Fall symbolisieren die Berge, so wie der Schnee, Berge aus Koks, Pepp oder anderen Amphetaminen.
    “doch wir warten ungeduldig auf die nächste Bahn“
    Eine Bahn, beziehungsweise eine “Autobahn“ ist Drogenfachjargon und bedeutet so viel wie eine sehr große Line aus irgendeinem Amphetamin.
    Und das “Fledermausland“ ist nichts weiter als ein ausgedachtes Land von Amphetaminabhängigen.

    Genug des “Klugscheißen“.
    Wenn noch jemand von euch geschwollenen redenen Menschen etwas anders sieht, dann liegt er Falsch, denn ich verkehre in solchen Kreisen.
    Danke. Nexus

  16. Ich muss sagen, dass ich die Interpretation nicht so schlecht finde, dass sie hier von einigen derart verissen wird.
    In allererster Linie ist eine Interpretation Ausdruck persönlicher Assoziationen mit dem Werk.
    Ob man nun im Werk von TP eine geistige Höchstleistung erkennt oder es auf die plakative und vulgäre Ausdrucksweise, die Ausdruck unserer Jugendkultur ist, ob’s gefällt oder nicht, reduziert, bleibt doch jedem selbst überlassen.
    Ob es nun von den Künstlern die sich stellende Frage nach Tiefgründigkeit beabsichtigt ist oder nicht, ist nicht zu klären. Ist aber auch egal. Es ist doch nett, wenn der ein oder andere in den Texten was Wertvolles erkennt. Wer es nicht tut, kann sich immer noch an Rhythmus und Melodie erfreuen.
    Richtig und falsch gibt es in dem Zusammenhang nicht.
    Entspannt euch bitte!

  17. Meiner Meinung nach hat so ziemlich jedes Werk von TP, ob es nun Fledermausland oder irgendein anderes Lied ist, einen tieferen Sinn. Die Herren von Tp sind intelligente Menschen und können sich durchaus Gedanken beim schreiben des Textes gemacht haben. Wenn man sich andere Lieder anhört, kann man immer wieder raus hören, wie Gesellschaftskritisch sich TP äußert. Ob man dies jedoch heraus hört kommt auf die eigene Intelligenz drauf an. Daher hören sowohl ungebildete/“dumme“ als auch intelligente Menschen TP. Die einen hören die Gesellschaftskritik und „feiern“ das, die anderen nur oberflächlich die Umgangssprache und „feiern“ eben dieses. Alligatoah hat in einem Interview mal betont, wie sehr er diese „Provokation“ liebt. Daher halte ich es für sehr wahrscheinlich dass auch TP diese „Provokation“ benutzt. Schließlich können sie damit verschiedenste Gesellschaftsklassen ansprechen. Die gebildete Klasse, aber eben auch die ungebildete, die vllt selber in einem Trailerpark wohnt haha.
    Und an jene, die in „solchen Kreisen verkehren“, es ist keineswegs etwas worauf man stolz sein sollte !!!! Und eben diese sind dann halt diejenigen, die den tiefgründigen Sinn nicht verstehen oder einfach nicht hören wollen, um sich bestätigt zu fühlen.

  18. Meiner Auffassung nach spricht das Warten auf die nächste Bahn von der Sehnsucht nach der nächsten Möglichkeit, Kokain zu konsumieren. Dies würde die von Ihnen beschriebene Verzweiflung über den Staat und dessen fehlende Unterstützung ersetzen mit einer kategorischen Ablehnung von Selbstreflektion und dem innerlichen Zerstörungswunsch durch weiteren exzessiven Drogenkonsum. Um quasi sicher zu stellen, dass die „soziale Unterschicht“ auch in Zukunft weiterhin „im Wagenburgdistrikt“ „die Paarung unter sich“zu vollziehen.

    Halten Sie diese Interpretation auch für plausibel?

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